Berlin-Schöneberg
Der Bezirk Schöneberg, jetzt Teil des Großbezirks Tempelhof-Schöneberg, dürfte jedermann durch das Rathaus Schöneberg bekannt sein. Zu Zeiten der Teilung Deutschland saß hier der Senat von Berlin (West). Auch der Alliierte Kontrollrat saß in Schöneberg, im ehemaligen Kammergericht an der Potsdamer Straße. Schöneberg hat Anteil an der westlichen City mit dem Bereich um den Wittenberglatz. Es gab vor dem Kriege noch einen großen Rangierbahnhof. Als Südgelände lag es zu Zeiten von Berlin (West) brach, da auch der nördlich gelegene Anhalter Bahnhof bald nach dem Kriege aufgegeben wurde. Diese grüne Wildnis befindet sich nun der Umgestaltung (siehe auch Mappe Südgelände). Die Zufahrt zum Nord-Süd-Tunnel führt hier hindurch, andere Bereiche sind von großen Handelsbetrieben belegt worden und andere Flächen sollen zu Parks werden. Im Süden liegt noch der Trümmerberg Insulaner. Wobei der Name Insulaner vor allem durch das Hörfunkkabarett des RIAS bekannt wurde. Auch ein Autobahnkreuz gibt es. Dies wurde gebaut, aber die anschließenden Verkehrswege kamen nicht wie geplant voran. Die Fortsetzung nach Norden (Westtangente) wurde nach jahrelangen Protesten (Bürgerinitiativen) fallen gelassen. Die Fortsetzung der Autobahn Stadtring nach Osten hat sich um viele Jahre verzögert. Im Zuge des Sachsendamms wurde die Bahntrasse unterquert. Damit waren Verhandlungen mit der Reichsbahn und damit mit Ost-Berlin erforderlich und diese waren extrem langwierig.
| Benachbarte Mappen | Südgelände |
alle Bilder (c) Rüdiger Nathusius