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Kirchhöfe vor dem Halleschen Tor

Im Rahmen des Wachstums von Berlin mußte auch Platz für Toten geschaffen werden. Außerhalb der Zollmauer entstanden daher neue Friedhöfe. Vor dem Halleschen Tor entstanden auf einer zusammenhängenden Fläche Friedhöfe etlicher Kirchengemeinden:

1735-1755 der Kirchhof von Jerusalems- und Neue Kirche I, der Dreifaltigkeitskirchhof, der Böhmische Kirchhof und der Kirchhof der Brüdergemeine.
1796 der Kirchhof von Jerusalems- und Neue Kirche II
1798 Erweiterung des Dreifaltigkeitskirchhofs
1819 Erweiterung bis zum Mehringdamm (damals Tempelhofer Straße)
1971 wurden 32.5 m im Norden des Friedhofs zugunsten des Neubaus der Blücherstraße aufgelöst.

Auf diesen Friedhöfen finden sich zahlreiche Grabstätten prominenter Zeitgenossen bevorzugt des 18. Jahrhunderts. Eine Auswahl wird hier dargestellt. Die Reihenfolge entspricht dabei den Katalognummern des Heftes Grabmäler in Berlin III (siehe unten).


Kirchhofportal Brüdergemeine

Grabstätte Wehling

Grabstätte Pallas

Grabstätte Neander


Grabstätte Graefe


Grabstätte Hofmann


Grabstätte Helmerding


Grabstätte Collani

Grabstätte Gräfin von Einsiedel


Grabstätte Gilly


Grabstätte Knobelsdorff und Pesne


Grabstätte Büxenstein


Grabstätte Heim


Grabstätte Iffland


Grabstätte Mühlenhaupt
 


Gräber

 


Skulptur Friedhof

 

Literaturhinweis: Peter Bloch und Ludwig Scherhag; Grabmäler in Berlin III. Exempel: Die Kirchhöfe des 18. Jahrhunderts vor dem Halleschen Tor. Reihe Berliner Forum 7/80, Herausgegeben vom Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, 1980.

alle Bilder (c) Rüdiger Nathusius